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Native App oder nicht?
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Native App oder nicht?

Eine native App oder eine native Applikation ist ein Programm, welches speziell für die Verwendung ausgewählter Plattformen oder Geräten entwickelt wurde. Doch welche App passt zu meiner Geschäftsidee? Bei der Recherche stößt man häufig auf native, hybride Apps oder Web Apps. Die Varianten sind dabei genauso vielfältig wie die Anwendungen selbst, die eine App bietet. Mehr dazu!

Eine App ist doch immer eine App, oder nicht?

Eine App ist doch immer eine App, oder nicht? Falsch gedacht! Denn es gibt zahlreiche Bauarten für Apps sowie alternative Anwendungen- und Funktionsmöglichkeiten. Je mehr eine App ein Teil von unserem Daily-To-Do sein soll, desto mehr Anforderungen muss sie grundsätzlich erfüllen. Wir alle kennen Apps, die nicht ganz reibungslos funktionieren und die unsere Befehle nicht konkret ausfüllen. 

Warum ist das so? 

Eine App ist eben nicht eine App, denn es ist immer wichtig, die richtige Technologie für den App-Nutzen zu finden, sonst wundern wir uns über das Ruckeln und starren auf den Bildschirm, wenn nichts passiert.

Native Apps

Ob bekannte Wetter-Apps oder sogar WhatsApp – sie sind die Paradebeispiele für Native Apps. Native App bedeutet nichts anderes als eine “angepasste App”. Grundsätzlich werden diese für iOS, Android und Windows entwickelt. Native Apps können auf die Hardware zugreifen, wie Kamera und GPS. Für jede Plattform muss allerdings ein eigener Code geschrieben werden, sodass die Hardware auch die App versteht. Dies ist in der Entwicklungs- sowie weiteren Pflegephase mit hohem Aufwand verbunden. Und doch sind native Apps bekannt für ihre sehr gute Usability und allgemeine Performance. Denn wenn die App erstmals vollständig in das Betriebssystem integriert werden kann, laufen Anwendungen nahezu reibungslos. Dies ist auf das native User Interface zurückzuführen und beschreibt nichts anderes als die Benutzeroberfläche. Sie ist deshalb so wichtig, weil sie die konkrete Schnittstelle zwischen dem Gerät und dem Mensch darstellt. 

Multimedia: durch Mobilität auf einer neuen Ebene

Durch Native Apps kann der Nutzen ganz gezielt und je nach Bedarf auf den jeweiligen User eingestellt werden. Hierbei kommt erneut das Betriebssystem ins Spiel, denn auch bei der Anwendungsentwicklung sowie -bereitstellung geht es darum, dass die App auf Software zugreifen kann, die bereits auf Geräten installiert ist. Die Kompatibilität stellt hierbei einen richtungsweisenden Faktor dar, durch welchen der Entwicklungsprozess maßgeblich gezeichnet ist. 

Was zählt alles zu einer App-Entwicklung?

Eine App-Entwicklung ist von differenzierten Schnittstellen gekennzeichnet. Grundsätzlich muss sich eine App in einer “Entwicklungsumgebung” befinden. Das jeweilige Betriebssystem sowie die Anwendung bilden an dieser Stelle den Fokus der gesamten Programmierarbeit. Die App läuft unter einem speziellen Quellcode, er bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte. Es ist zu beachten, dass ein Quellcode das Fundament darstellt, dennoch kann der Quellcode im Nachgang noch bedarfsgerecht editiert werden. API-Schnittstellen bilden einen weiteren relevanten Faktor für die Entwicklungsumgebung. Die Programmiersprachen sind im Weiteren vom System abhängig. Bekannte Programmiersprachen sind an dieser Stelle Java für Android Geräte sowie Swift für Geräte von Apple. 

Was kann eine native App? 3 Wesentliche Vorteile

1. Performance

Performance! Das Hauptmerkmal einer nativen App stellt die allgemeine Performance dar. Native Apps sind in ihrer Geschwindigkeit sehr gut aufgestellt und bieten durch ihr sehr individuellen Bedarf eine hohe Bedienungsfreundlichkeit und Funktionalität.  

2. Umfangreiche und gezielte Nutzung

Aufgrund dieser sehr angepassten Form einer App können einzelne Anwendungen gezielt und sehr umfangreich genutzt werden. Ein Beispiel stellt hierbei Bluethooth dar, obwohl Daten wie Bilder heute vermehrt über andere Apps und Anwendungen übertragen werden, stellt Bluetooth immer noch einen Vorreiter bei der Datenübertragung dar, mit denen andere Apps interagieren können. Musikübertragung ist hierbei ein bekanntes Beispiel, denn Bluetooth Kopfhörer heißen nicht ohne Grund so, dass Youtube und Spotify auf diese zugreifen können. 

3. Unkomplizierte Installation

Es dauert idR nur wenige Schritte, bis eine native App installiert werden kann. Dabei sind keine technischen Vorkenntnisse für Nutzer relevant. 

Nachteile bei einer nativen App: Anpassung erzeugt Kosten

Durch einen sehr starken individuellen Nutzen können die Entwicklungskosten stark variieren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass native Apps meist für mehrere Betriebssysteme gleichzeitig entwickelt werden müssen, was einen hohen Aufwand erzeugt. Updates stellen einen weiteren Aspekt dar, der häufig vernachlässigt wird, denn es ist nicht zu vergessen, nach der App-Entwicklung ist vor der Weiterentwicklung. Da die meisten Nativen Apps über einen App Store installiert werden (wie der Apple App Store oder der Google Play Store),  muss sich nicht nur an die Regeln der App Stores gehalten werden, sondern diese wollen ebenfalls am Umsatz beteiligt werden. Die Umsatzbeteiligung kann bis zu 30% zusätzlich liegen und muss somit mit ins Geschäftsmodell einkalkuliert werden. Gleichzeitig können Regel-Überprüfungen gerade im Apple App Store mehrere Tage dauern. Bei einem vermeintlichen Regelverstoß kann es sein, dass der Prozess wieder von vorne gestartet wird.

Wo finde ich native Apps?

Die Einsatzfelder nativer Apps sind sehr unterschiedlich. Sie werden grundsätzlich über den App Store vertrieben. Da native Apps sehr von ihrer Bedienerfreundlichkeit und Anpassung profitieren, gilt es ebenfalls darum, die Darstellung in App Stores genau für diese Vorteile hervorzuheben. 

Fazit

Ob sich eine native App lohnt, ist immer von der Geschäftsidee, dem Marktumfeld und vom Projekt-Budget abhängig. Gerade bei neuen oder kleineren Projekten können sich deswegen auch Alternativen wie die Progressive Web App lohnen. Kommen Sie dazu gerne auf uns zu!


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