In dem Format „What Works: 5-Minute Wonders“ auf der 2MR-Konferenz hat unser Samuel Brinkmann in fünf Minuten gezeigt, was im Fediverse jenseits des klassischen Social Media steckt, und unsere Projekte rund um den Smarten Gemeinschaftskalender vorgestellt.
Fediverse ist mehr als Beiträge und Bilder
Aus Sicht der Softwareentwicklung ist das Spannende am Fediverse: Es muss gar kein Social Media sein. Föderierte Netze können viel mehr – und genau daran arbeiten wir. Wie sehr wir uns für offene, dezentrale Netze einsetzen, zeigt etwa unser offener Brief an die Europäische Kommission, und die vielen kleinen und großen Tools auf unserer Projekte-Seite zeigen, dass wir früh mit der Technik experimentiert haben.
Der Smarte Gemeinschaftskalender
Eine Kalenderlösung, die Termine sichtbar macht – ursprünglich für das Amt Süderbrarup in Schleswig-Holstein entwickelt, um die Dorfgemeinschaft zu stärken. Der Fokus liegt auf einfacher Nutzbarkeit für alle Gruppen, gerade auch für weniger technikaffine Menschen. Möglich wurde das Projekt unter anderem durch eine Förderzusage für den Smarten Gemeinschaftskalender.
Durch die Föderation enden Termine nicht an der Gemeindegrenze: Auch Veranstaltungen der Nachbargemeinde bleiben sichtbar – ein Beispiel für digitale Daseinsvorsorge auf kommunaler Ebene. Wie weit das skaliert, zeigt der landesweite Kalender zu 80 Jahre Schleswig-Holstein. Öffentlich nutzbare Instanzen stehen unter tavias.de und events.diday.org bereit.
Mehr über das Projekt gibt es auf der-smarte-gemeinschaftskalender.de.
Mein Flensburg Portal
Ein Work-in-Progress Projekt, das für die Stadt Flensburg bündelt, welche Inhalte es im Fediverse gibt – nicht nur Texte, sondern auch Termine, Flohmarkt-Anzeigen und Videos. Das Open-Source-Projekt ist noch in Arbeit und wird in den nächsten Wochen vorgestellt.
Nur die Spitze des Eisbergs
Technisch kratzen wir erst an der Oberfläche. Denkbar ist vieles – bis hin zu lokalem E-Commerce: Wo kann ich einen Akkuschrauber ausleihen, gebraucht kaufen oder neu erwerben? So lässt sich das Lokale stärken.
Die größte Herausforderung bleibt die Finanzierung guter Projekte. Förderprogramme wie der Sovereign Tech Fund zeigen, wie offene Infrastruktur tragfähig werden kann. Trotzdem gibt es ein großes Momentum und viele Institutionen sind dabei – wir blicken sehr positiv nach vorn.
Du möchtest selbst ein Fediverse- oder Kalenderprojekt umsetzen? Dann wirf einen Blick auf unsere Dienstleistungen oder lerne das Team hinter 54 Grad Software kennen.




